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Chronik
(In-Time)
Viele Gelehrte befassen sich mit der Vergangenheit der Mittellande.
Hier suche Ich zusammenzufassen, was es zusammenzufassen gibt, doch nur
wenig vermag Ich zu berichten.
1993 Realzeit
Etraklin: 73 nach Mithal oder 8. Jahr des Königs Skander
Es wird der Rat der Adepten, auch kurz "RdA" genannt, gegründet,
der sich fortan um die geschichtliche Weiterführung in Etraklin kümmert.
Außerdem kommt es in Kirson erneut zum Grenzkrieg zwischen Etraklin
und Thaskar, den die Thaskarer aber recht bald verlieren.
1994 Realzeit
Etraklin: 74 nach Mithal oder Jahr des Rates
Es lädt König Skander II zur Siegesfeier und Hochzeit mit
Maletaha de Léoumie nach Kirson ein. Es stellt sich heraus,
daß die Braut eine Vampirin ist. Trotz Hilfe der Gäste gelingt
es nicht, den König zu retten. Skander II stirbt, seine Leiche wird
jedoch nie gefunden. Fortan bleibt Kirson in der Hand der Vampire.
Der Rat der Zwölf, gebildet aus dem Stadtmeister von Cardis, den
Fürsten, den Hohepriestern und Beratern des Königs, bildet eine
vorläufige Regierung für die Zeit des Interregnums. Der Zauberer
Cavan fühlt sein Ende nahen und beschließt, Arilon für
ein letztes Fest wiederzueröffnen. Er lädt alle Magiebegabten
ein, um einen Nachfolger zu bestimmen. Dabei stellt sich heraus, daß
Cavan in Wirklichkeit durch ein Ritual den Körper seines "Nachfolgers"
übernehmen wollte, um weiterleben zu können. Dies konnte durch
den Einsatz mehrerer mutiger Recken verhindert werden. Der Elf Maziander
von Eichenlaub erhielt Arilon zu Lehen und übertrug dem Gnordin-Kult
dessen Verwaltung.
Kirson: 594
König Skander II von Etraklin lädt zur Siegesfeier und Hochzeit
mit Maletaha de Léoumie nach Kirson ein. Doch der Sieg war nicht
so sicher, wie er schien. In den Wirren und Kämpfen, bei denen die
Bruderschaft Raynors die Hand mit im Spiel hatte - es wird von vielen Untoten
berichtet - verschwindet der König. In Etraklin hält man ihn
für tot. Demoz de Lèoumie, Abkomme des alten Kirsonischen Herrscherhauses,
das Jahrhunderte im Darrageschen Exil verbrachte, vermag mit seinen Truppen
die Untoten zu vertreiben und das Land wieder zu befrieden.
Demoz de Lèoumie wird zum Grafen von Kirson gekrönt, wie
es sein Vater war.
Etraklin erkennt die Unabhängigkeit Kirsons nicht an, hat aber
viele eigene Probleme keinen König und kümmert sich nicht um
die Grafschaft.
1995 Realzeit
Etraklin: 75 nach Mithal oder 1. Jahr des Rats
Im Frühjahr findet ein ökumenischen Konzil in Sekulodond
statt. Dabei stirbt der oberste Priester Gnordins und Cantoranhäger
beschwören das Buch der Schmerzen.
Außenpolitische Kontakte zu Schemurien werden deutlich besser,
obwohl eine Gruppe Barbaren aus dem Süden des Landes in Sekulodond
einfiel, um den Tempelbereich zu plündern.
Im Herbst versucht der dunkle Gott Cantor Cardis zu zerstören,
aber eine Gruppe von Helden kann ihn bei Danjadaanix aufhalten.
Etraklin sagt Trawonien Unterstützung im Kampf gegen das Reich
der schwarzen Herzen zu.
Kirson: 595
Unter der Herrschaft Demoz de Léoumies und mit der Hilfe der
Eglise nuit wird das Land wieder aufgebaut. Hoffnung auf friedliche Zeiten
entsteht.
Kirson sagt Trawonien Unterstützung im Kampf gegen das Reich der
schwarzen Herzen zu.
1996 Realzeit
Etraklin: 76 nach Mithal oder 2. Jahr des Rats
Jean Baptiste de Chareux hat die Glaubensfreiheit in Tolemac aufgehoben.
Tempel die nicht der Dreieinigkeit oder Ulrik angehören dürfen
nur noch in Sekulodont unterhalten werden.
Der Fürst von Graldor, Seth der jüngere von Gisley, schließt
mit Hohensolms und Schemurien Handelsverträge.
Die erste Schlacht an der Trawonischen Grenze ist geschlagen, viele
Tapfere der Etrakliner Gesandtschaft sind gefallen, doch war ihr Kampf
nicht umsonst.
Im Herbst dieses Jahres wird eine öffentliche Ratssitzungen abgehalten,
zu der auch viele Vertreter anderer Länder in die Hauptstadt Cardis
kommen. Margeaux Estelle de Glinsatis tritt zu Gunsten ihrer Tochter zurück
und Margeaux Estelle de Glinsatis II sucht unter den geladenen Gästen
der Ratssitzung nach einem passenden Gemahl.
Während der Ratssitzung erklärt der Hohepriester des Uhlum
König Skander II für Tot und nur wenige Stunden später finden
Gnordinkleriker einen legitimen Nachkommen der alten Königlichen Linie:
Ardamus Perendar.
Unerwartet taucht eine Delegation aus Taskar auf um mit dem Hohen Rat
zu verhandeln, sie wird jedoch von aufgebrachten Bürgern erschlagen.
Desweiteren wird die Delegation aus Grünland als Barganisten enttarnt
und aus dem Land gejagt.
Kirson: 596
Zur Hochzeit des Renard-Erec de Lèoumie, Sohn des Grafen Demoz,
kommen Abgesandte aus aller Herren Länder. Viele sind überwältigt
von dem Prunk, den das arme Land seinen Gästen bietet. Auch Abgesandte
aus Tolemac erscheinen. Sie versprechen den ersehnten Frieden zwischen
Kirson und Etraklin.
Im Sommer unterstützen kirsonische Truppen unter Führung
des Prinzen Renard-Erec de Lèoumie die Armee Trawonien im Kampf
gegen das Dunkle Reich. Der Erfolg ist nur mäßig.
Im Herbst wird der neue König Etraklins gekürt, der sofort
gegen Kirson wettert. Dabei stacheln ihn die Tolemacer auf. Zu seiner großen
Verblüffung und zu seiner Schande zeigen die wenigen Kirsoner Gäste
Stolz. Sie erklären Etraklin den Krieg.
Söderland: 146. Winter nach Landung, wie es die Drui zählen
Arngrimm Blutaxt, Jarl von Nyland, staunt schwer, als eines Tages Dutzende
von Besuchern kamen. Nun sind Söderlander ja sprichwörtlich gastfreundlich,
aber die Besucher waren ja nicht aus Söderland, und dann auch noch
so viele ... Doch allen wurde das Gastrecht gewährt. Natürlich
brachten die Besucher auch Kummer und Probleme mit sich. Einerseits hatten
sich Magier unter sie gemischt, die allerdings behandelt werden konnten.
Andererseits waren plötzlich Barbaren in den Wäldern, und große
Wölfe. Doch gemeinsam mit den Fremden und unter großen Verlusten
konnte ein großer Angriff durch die Wolfsbarbaren abgewehrt werden.
Im Herbst veranstaltete der Hugnirspak ein großes Fest, denn
die Reisen in den Süden waren sehr erfolgreich. Sorgen gab es dennoch
zuhauf: Arngrimm Blutaxt, Jarl von Nyland, verschwand. Griseldis Arngrimmsdottir
und Snorri Gislasson, der Gode, übernahmen die Leitung über den
Clan.
Trawonien
Eine entscheidende Schlacht im Kampf gegen das Dunkle Reich wird geschlagen.
Truppen vieler Herren Länder (Etraklin, Allerland, Burgund, Kirson
und viele andere) kämpfen auf der Seite Trawoniens. Die Seite der
Dunklen wird aus Aredrok und von der Bruderschaft Raynors verstärkt.
Es kommt zur großen Schlacht. Die Truppen des Lichts sind siegreich,
und doch scheint der Sieg nur die Niederlage zu verbergen.
1997 Realzeit
Etraklin: 77 nach Mithal oder Jahr des Königs Ardamus Perendar
Im Frühjahr wird Ardamus Perendar mit einem mehrere Tage dauerndem
Fest zum neuen König des Reiches gekrönt. Viele hochgestellte
Persönlichkeiten der umliegenden Reiche sind zu diesem Anlaß
nach Cardis gereist, darunter auch einige gekrönte Häupter. Deren
zusammentreffen wird später auch "das 4 Königs Treffen" genannt
werden. Zumal nach mehrstündigen Verhandlungen mit der Vallconnischen
Königin und dem Allerländer König die Gründung der
"Alliance of Light", kurz AOL genannt, beschlossen wird, woraufhin sich
der Allerländer König zum "ersten Streiter des Lichts" ausruft.
Allerdings wurde die Freude des Festes von einigen Geschehnissen überschattet.
So wurden auf seine Majestät und den Fürsten der Oremag meuchelanschläge
verübt, die sie jedoch zum großen Glück überlebten.
Desweiteren wurde von König Ardamus der Krieg gegen die abtrünnigen
Kirsoner ausgerufen.
Im laufe des Jahres schließt man Handelsverträge mit der
Provinz Ravensberg des Landes Aranien, den Hunnen, der Provinz Franken
des Landes Beilstein, Kaotien und einen Grundlagenvertrag mit Aturien.
Im Sommer des Jahres entsendet man Reichsgarden Einheiten, um den Burgundern
in ihrer Schlacht gegen die Confederation der Schotten beizustehen. Allerdings
läßt sich kein Schotte auf dem Schlachtfelde blicken.
Seit Jahresbeginn verschwanden jedoch überall im Reiche Personen,
Wagentreks, ja sogar ganze Schiffe ohne das jemand eine Erklärung
finden konnte. Im Herbste dann wird in einem Graldorer Wald ein Trupp Bewaffneter
ausgemacht, denen jedoch nicht beizukommen ist. Schließlich im Winter
öffnen sich Tore in eine ferne Dimension und eine ganze Arme versucht
in das Land einzufallen. Nur mit knapper Not gelingt es die Tore zu verschließen,
doch sind nun viele der Fremden hier gefangen und so das Land unsicher.
Kirson: 597
Ardamus Perendar, König von Etraklin, erklärt Kirson den
Krieg. Ihm schien die Kriegserklärung aus Kirson zu schmachvoll gewesen
zu sein, so daß er sie ignorierte. Mehrere Länder schließen
sich, aufgestachelt durch Berichte über angebliche Vampire in Kirson,
an. Auch die Dreieinigkeit und das Königreich Burgund sind gerüchteweise
unter den Gegnern Kirsons.
Ein rauschendes Fest feiert Robert de Lèoumie im Sommer des
Jahres.Trotz der Kriegswirren finden etliche Gäste den Weg nach Kirson.
Leider wird die friedliche Feststimmung getrübt. Einige der Gäste
erweisen sich als Vampire - eine Ironie des Schicksals, bedenkt man die
Gerüchte über Vampire in Kirson. Sie können von den Kirsonern
erlegt werden. Einen weiteren traurigen Höhepunkt bedeutet die Kriegserklärung
des Allerländischen Herolds an Kirson. Wegen der Unverschämtheiten
der Allerländer beschließen die Kirsoner, nicht wie geplant
an der Allianz des Lichtes teilzunehmen. Trotz der widrigen Umstände
bereiten die Kirsoner Gastgebern den Gästen aus Galladoorn, Darragesch
und vielen anderen Ländern einige schöne Tage. Graf Demoz de
Lèoumie stellt den Gästen seinen Zweitgeborenen Sohn, Sergej-Dimitri,
vor.
Die zahlenmäßg unterlegenen Kirsoner kämpfen an der
Grenze wie Löwen. Dennoch sind kleine Landverluste an den Grenzen
zu beklagen.
Bei einem Vorstoß der etraklinschen Armee ins kirsonische Landesinnere
bis Sang Coeur, werden die Etrakliner Eindringlinge entscheidend und empfindlich
geschlagen und ziehen sich zurück.
Söderland: 147. Winter nach Landung, wie es die Drui zählen
Am Ende des Jahres tauchte unter merkwürdigen Umständen Arngrimm
Blutaxt wieder auf. Außer ihm erschienen auch Menschen mit grauen
Gugeln, die ohne Grund Söderlander angriffen. Sie wurden von einem
Magier angeführt, konnten aber zunächst vertrieben werden. Doch
seitdem tauchten sie immer wieder auf.
Bretonien: 1197 Bretonischer Zeitrechnung
Fürst Henry of York von Bretonien verstirbt. Da der einzige Sohn
John im Ausland verschollen ist, entsagt sein Verwandter Richard of York
seinem Titel als englischer Baron und läßt sich zum Fürsten
krönen. Obwohl ein Großteil der damals untereinander zerstrittenen
Ritterschaft die Legitimation des neuen Fürsten aufgrund seiner englischen
Herkunft anzweifelt, gelingt es ihm diese im ersten Jahr seiner Regentschaft
zu befrieden und zu einigen.
1998 Realzeit
Etraklin: 78 nach Mithal oder 1. Jahr des Königs Ardamus
Die meisten der Fremden, die sich selbst Kantraker nennen, sind inzwischen
festgesetzt worden, doch sind die Wege des Landes noch nicht so sicher
wie zuvor.
Der Krieg gegen Kirson hat sich als schwieriger erwiesen als erwartet.
Trotz der Unterstützung durch Vallconnische, Burgunder und Lomonder
Truppen ist es dem Feind, durch schwartzmagischen Einsatz, gelungen die
Front zum stehen zu bringen. In einigen Teilen des Landes werden die Folgen
des Krieges deutlich spürbar.
Taskarer haben den Nordzipfel Draconias erobert und stehen nun an der
Südgrenze Faladans, einem offenen und kaum Befestigten Landstreifen.
Zudem scheint der Fürst von Faladan, Ramon Ibanez de Arancelaan, seit
dem Jahreswechsel nicht mehr gesehen worden zu sein. Dieses Zusammenspiel
sorgt für einige Aufruhr im Lande.
Trotz der angespannten Situation wird eine kleine Einheit der Reichsgarde
zur Unterstützung der Vallconnen gegen die Orks entsannt.
Kirson: 598
In diesem Jahr leidet die Bevölkerung weiterhin aufgrund des Krieges.
Dieser jedoch wird von beiden Seiten nicht mehr mit voller Vehemenz geführt.
Es scheint eine Pattsituation eingetreten zu sein. Etraklin ist auch geschwächt
durch innere Konflikte und weitere äußere Bedrohungen.
Im Herbst schließen der Kanzler Kirsons und der Fürst von
Tolemac einen Waffenstillstand für den Winter.
Söderland: 148. Winter nach Landung, wie es die Drui zählen
Eine Gruppe Söderlander wurde bis nach Xenos versprengt. Dort
schloßen sie Freundschaft mit Ödlandern. Auch Beute konnten
sie machen, 3 Amazonen folgten in den Norden.
Xenos
Zum ersten Mal wird die Insel von einer größeren Zahl Fremden
besucht, die nicht unbedingt etwas mit Handel zu tun hatten, bzw. eigene
Vorstellungen von Handel hatten.
Die Amazonen beschlossen, Gesandte nach Aturien zu schicken.
Bretonien: 1198 Bretonischer Zeitrechnung
Der Fürst lernt die Gräfin von Flandern kennen. Damals überfielen
regelmäßig Kreaturen aus dem nördlichen Lande Aredroc Flandern
und auf Gesuch der flämischen Gräfin erklärt sich der Fürst
bereit, die Flamen mit bretonischen Truppen zu unterstützen.
Wenig später, als die Beteiligung des Dunklen Reiches auf aredrocianischer
Seite feststeht, erklärt sich Richard zum Heerführer der "Allianz
gegen Aredroc", um einerseits der Gräfin zu gefallen und andererseits
eine mögliche Bedrohung von seinem eigenen Lande abzuwenden. Von den
offiziell 17 Reichen, einschließlich Flanderns, die sich seiner Allianz
angeschlossen hatten, halten allerdings letztendlich nur noch 4 (Akron,
Vinland, Kaotien und Zarorien) zu ihm.
1999 Realzeit
Kirson: 599
Etraklin sieht sich plötzlich zwei Fronten ausgesetzt, denn Thaskar
greift das Land an. Stillschweigend verlängern Etraklin und Kirson
den Waffenstillstand.
Im Herbst lädt Demoz de Lèoumie noch einmal die Adeligen
zu sich. Er verkündet seinen Abschied. Er ernennt ein Triumvirat,
in dem auch Renard de Lèoumie und der bisherige Kanzler Grigorij
Iljitsch Bronjow sitzen, zu seinem Nachfolger, bis Renard erfahren genug
ist, die Bürde alleine zu tragen. Der dritte Vicomte der künftig
mitregieren soll ist Araigné de Léoumie, der bis dato unbekannte
drittgeborene des Grafen. Desweiteren läßt der alte Graf, zur
Überraschung vieler, die Dreieinigkeit als religion in Kirson zu.
Die Vicomtes Renard de Léoumie und Grigorij Iljitsch Bronjow
schließen mit Etraklinischen Boten einen Waffenstillstand. Dieser
soll bis zum 9. Mond des Jahres 600 gelten.
Söderland: 149. Winter nach Landung, wie es die Drui zählen
Arngrimm Blutaxt, Jarl von Nyland, verschwindet zum zweiten Mal. Gerüchte
besagen, daß er nicht länger Herrscher sein will.
Telnaron / Wilde Lande
9 Staaten der südlichen Mittellande gründen die Südhanse.
Ziele sind unter anderem Handelsabkommen und gemeinsame Verteidigung gegen
Piraterie.
Xenos
Xenos gründete die Südhanse mit.
Bretonien: 1199 Bretonischer Zeitrechnung
Am 6. Junai des Jahres werden die Truppen Aredrocs und des Dunklen
Reiches geschlagen; Aredroc fällt und wird weitgehend annektiert.
Mit dieser frohen Botschaft kehrt der Fürst heim und beginnt die Gräfin
von Flandern zu umwerben. Zu Ypern jedoch lehnt die Gräfin sein Heiratsgesuch
brüsk ab und verweist ihn noch in derselben Nacht ihres Landes; nicht
ohne Gerüchte über angebliches Fehlverhalten des Fürsten
und seiner Ritter zu streuen. Gekränkt und zornig verläßt
der Fürst den flämischen Hof. Wieder in Bretonien, zieht er sich
auf seine Sommerresidenz bei Villeneuve für mehr als drei Monate zurück.
Bretonien schließt die Grenzen zu Flandern.
Zu dieser Zeit versucht die Freigrafschaft LeHawre, sich Grenzgebiete
einzuverleiben; der Heerführer Castello de Bahia zieht gegen LeHawre.
In der Zeit der Zurückgezogenheit Richards übernimmt sein neuer
Kammerherr Saint-Morelle die außen- und innenpolitischen Regierungsgeschäfte
seines Fürsten.
2000 Realzeit
Söderland: 150. Winter nach Landung, wie es die Drui zählen
Der nylandische Thing wählt einen neuen Jarl, denn Arngrimm Blutaxt
tritt freiwillig zurück. Griseldis, seine Tochter, zieht es mehr zu
Abenteuern als zum Herrschen. So wird Bjarne Gunnarson der neue Jarl von
Nyland. Doch schon in den ersten Augenblicken seiner Herrschaft erfährt
er die erste Prüfung: Vestfurth, das kleine Reich im Südwesten
Söderlands, beginnt den Krieg gegen Nyland.
Bretonisches Reich: 1200 Bretonischer Zeitrechnung
LeHawre fällt im Januari 1200. Das Bretonische Reich wird ausgerufen,
dem Bretonien und die Markgrafschaften Aredroque und Havre angehören.
Auf dem House of Lords im Januar werden Verträge mit Mentarien und
Barsaiva ratifiziert, die sich mit dem Reich zum "Bretonischen Reichsverband"
unter Krone des Bretonischen Fürsten und dem House of Lords zusammenschließen.
Vor dem House of Lords erklärt der Fürst in flämischer
Sache die Fehde und fordert zu deren Klärung eine Championade. Burgund
lehnt die ritterliche Forderung ab, die Situation spitzt sich zu. In letzter
Minute, auf der Allerländischen Hochzeit in Vallconnan, bitten Allerland
und Vallconnan den Fürsten noch einmal einzulenken. Richard, Gast
der Brautleute, erklärt sich letztlich bereit.
Im Juno wird der Vinländer Frederic von Wolfengrund Markgraf von
Havre. Der Kanzler und Konsul Saint-Morelle vermittelt erfolgreich im alten
Krieg zwischen Winningen und dem Reichsverbandsmitglied Barsaiva.
Im Juli plündern yddländische Piraten bretonische Küstendörfer,
brandschatzen und schänden. Die Erklärung des yddländischen
Fürsten, die Männer hätten sich "gelangweilt", erzürnt
das House of Lords so sehr, daß eine bretonisch - akronisch - vinländische
Armada gen Yddland gesendet wird.
Im August wird unerforschtes Gebiet östlich der Reichsmarkgrafschaft
Mentarien erkundet und arrondiert.
Im September wird der Kanzler nach Vallconnan eingeladen. Eine Falle!
Unter Bruch von Gastrecht, Burgfrieden und Diplomatenstatus schlagen ihn
die Königin von Vallconnan sowie ein Reichsritter Burgunds und beleidigen
den Fürsten Wegen dieser im übrigen unerklärten Provokation
ruft der Fürst zu den Waffen. Der Feldzug wird auf 1201 festgelegt.
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