Ritual zur Rückverwandlung von Orks in Elben

Grundlage:

Alte elbische Dokumente sprechen davon, dass Orks früher Elben waren, die durch Zauber und Folter in Orks verwandelt wurden.

Bei seinen Forschungen konnte ein bedeutender Magier spüren, dass Orks ein Seelenband mit einem Ereignis in der Vergangenheit verbindet.
 


Magietheoretisches Konzept:

Ein uralter mächtiger Zauber muß gebrochen werden. Hierfür werden zunächst die Kräfte der v ier Elemente freigesetzt. Diese Kräfte sind machtvoll aber auch zerstörerisch. Um sie zu bändigen und zu kanalisieren wird in einem Pentagramm als fünfte Macht die Quintessenz herbeigerufen. In unserer Welt ist es nicht möglich ein Hexagramm in ein Pentagramm einzufügen, sehr wohl aber in der astralen Ebene. Dies geschieht in unserer Welt durch die Musik, der auch heilende Wirkung zugeschrieben wird. Sie heilt die Wunden der Folter auf der Ebene der Gefühle und vervollständigt das Ritual:

Elemente, Quintessenz und Musik bilden ein Dreieck. (Triagramm)
Die vier Elemente für sich ein Viereck. (Quadrat)
Vier Elemente verbunden mit der Quintessenz ein Fünfeck. (Pentagramm)
Gemeinsam mit der Musik das Sechseck. (Hexagramm)

Die Macht der Barden ist größer, als die meisten Magier ahnen. Die Musik  ermöglicht es nicht nur verschiedene Stimmen und Instrumente im Gleichklang zu erklingen, sondern& nbsp; auch die Elemente zu einer gemeinsamen Harmonie zu führen.


 

Vorbereitung des Rituals:

Material: Magierstab, Reisigbesen,
3 große Nägel, dünnes Seil, Kreidestaub, Gefäß mit Tülle, Südweiser, Elle,
Sägemehl, Brandöl, 5 Feuerzeuge, Komponenten,
Fesseln, 10 Holzpflöcke oder Nägel zur Verankerung, Decke,
Edle Kleidung

Die Auswahl des Ritualplatzes ist von großer Wichtigkeit. Der Platz für dieses Ritual muß mindestens  8 Schritt groß seien. Er sollte so abgelegen liegen, das es zu keiner Störung des Rituals kommen kann.

Man suche einen Platz an dem die Kräfte der Magie stark sind. An diesem Platz spüre man mit seinen Händen den Fluß der Magie: "Magia theruk - theruk Magia"

Dabei konzentriere man sich auf störende oder sogar schädliche Einflüsse. Störende Einfl& uuml;sse werden entfernt (z.B. Waffen, Unrat, Reste andere Rituale). Dann wird der Ritualplatz mit einem Reisigbesen gesäubert: "Creo aera pro Magia."

Erneut spüre man mit seinen Händen den Fluß der Magie: "Magia theruk - theruk Magia" Wenn Keine störenden Einflüsse zu spüren sind, so kann das Ritual hier stattfinden.

Zuerst wird in der Mitte des Ritualplatzes ein Nagel eingeschlagen. An den Nagel wird ein 3,8 Schritt langes Seil befestigt und mit weißem Pulver (z.B. Kreidestaub)  der Schutzkreis gezeichnet. Er verhindert, das außenstehende durch dieses Ritual zu Schaden kommen. Der Kreis darf auf keiner Stelle unterbrochen seien.

Nun wird mit einem Südweiser oder mit Hilfe des Sonnenstandes die Himmelsrichtung bestimmt und die Hauptachse des Rituals festgelegt. Die Hauptachse dieses Rituals zeigt zum Abend, da hier ein Zauber beendet werden soll. In Richtung der Hauptachse wird im Abstand von 2,6 Schritt ein Nagel eingeschlagen. Hier wird die Quintessenz herbeigerufen. Zwischen den beiden Nägeln wird das Seil gespannt, um eine gerade Linie mit Kreidestaub markieren zu können.

Dann wird das Seil mit dem Nagel herausgezogen. An der gleichen Stelle wird ein neuer Nagel eingeschlagen, an dem ein 3,0 Schritt langes Seil befestigt ist. Das Ende dieses Seiles wird am eben herausgezogenen Nagel befestigt. Nun geht man zu dem Punkt, an dem beide Seile ganz straff sind und schlägt hier einen weiteren Nagel ein. Wieder eine wird weiße Linie bis zum Mittelpunkt des Ritualplatzes gestreut.
Das Zentrum der Luftmagie liegt zur rechten Hand der Quintessenz.  Das Zentrum der Wassermagie liegt zur linken Hand der Quintessenz.
Von diesen beiden Punkten aus findet man die anderen; Das Zentrum der Feuermagie liegt zur rechten Hand der Luftmagie, Das Zentrum der Erdmagie liegt zur linken Hand der Wassermagie.

Um jedes Zentrum der Magie werden zwei Kreise gezei chnet. Die Seillänge beträgt 1/2 Schritt und 1 Schritt. Dabei wird der Durchlass offen gelassen. Die zur Mitte hin weisenden geraden Linien werden in Höhe der größeren Kreise unterbrochen und mit einem Ventil versehen.

Um Mittelpunkt wird ein unterbrochener Kreis gezeichnet. Alle Enden werden mit einem Dreieck abgeschlossen. Alle Kreise werden mit Erdungen versehen. (Die Erdungen tragen die Zeichen der vier Elemente oder der Quintessenz.) Jede Erdung des Mittelkreises liegt dem jeweils zugehörigen Ritualkreis gegenüber. Jede Erdung des Außenkreises entspricht dem benachbarten Ritualkreis.

Hinter jeder fünf Erdungen des Innenkreise wir ein  Schutzkreis gemalt, in den sich beim Ritual  die Barden stellen.

Zuletzt wird in der Mitte ein Pentagramm gezeichnet. Nun werden die Komponenten bereitgelegt. Anschließend wird von den fünf Ventilen bis zu den Spitzen des Pentagramms Sägemehl gestreut und die ses mit Brandöl begossen.

In den Boden werden die Befestigungen für die Fesseln eingeschlagen. Der gefesselte Ork wird mit dem Kopf in Richtung der Hauptachse in die Mitte des Ritualkreises gelegt. Arme und Beine werden ausgerichtet und fixiert. Sein Körper, wenigstens aber sein Gesicht wird abgedeckt.

Damit der Elf nicht orkische Kleidung tragen muß, wird Kleidung, die einem Elben würdig ist, bereit gelegt.

Die ausreichen große Ritualwache stellt sich in sicherem Abstand um den Ritualplatz auf. (Zuverlässige, verschwiegene Söldner, Kampfmagier). Eine magische Überprüfung aller am Ritual beteiligten Personen ist ratsam.
Wenn man sich auf gefährdetem Gebiet befindet, sollten fünf Energiewälle den Ritualplatz vor Angriffen von außen schützen.
 
 
 
 


Du rchführung des Rituals:

Es werden fünf Magier und fünf Barden benötigt. Jeder Magier muß über ausreichend über Astralenergie verfügen, um die Elemente zu beschwören und zu kontrollieren. Die Magier stehen mit Blick auf die Mitte hinter ihrem Kreis. Sie beschwören in ihrem jeweiligen Kreis die vier Elemente und die Quintessenz. Die Magier können dabei ihre eigenen Zaubersprüche verwenden. Erst wenn alle Kräfte beschworen wurden, werden gleichzeitig alle Ventile geöffnet. Die Magie schießt ein und wirkt auf den Ork.

Element Erde

"Kraft der Erde, ich rufe dich. Lasse den Boden erzittern und das Böse wanken. Lasse den Boden aufreißen und verschlinge das Böse. Zerstöre den Fluch und den bösen Zauber, der auf diesem Ork liegt. Lasse den Elben, der er einst war, wie eine Eiche aus dem überlebenden Samen erw achsen." - "Creo terra Magia."
Komponenten : z.B. Harte Erde, Spitze Steine, Staub,

Element Luft

"Kraft der Luft, ich rufe dich. Schicke deine Stürme und blase das Böse hinfort. Zerstöre den Fluch und den bösen Zauber, der auf diesem Ork liegt. Lasse den Elben, der er eist war, wie einen Adler aus den verhüllenden Wolken herab stoßen." - "Creo aero Magia."
Komponenten:  z.B. Luftheuler, Rauchkerzen, Federn, Fächer, ...

Element Wasser

"Kraft des Wassers, ich rufe dich. Schwemme mit einer Flut die Bosheit hinfort. Ertränke das Böse in deinen unergründlichen Tiefen. Zerstöre den Fluch und den bösen Zauber, der auf diesem Ork liegt. Lasse den Elben, der er eist war, wie eine Nixe aus dem brodelnden Meerschaum steigen." - "Creo aqua Magia."
Komponenten: z.B. Wasser, Wasserspritze, Nebel, Schale, Krug

Element Feuer

Der Magier beschwört magisches Feuer.
"Kraft des Feuers, ich rufe dich. Brenne alles böse mit deinen vernichtenden Flammen nieder. Zerstöre den Fluch und den bösen Zauber, der auf diesem Ork liegt. Lasse den Elben, der er eist war, sich wie einen Phoenix aus der alles erstickenden Asche emporheben." - "Creo fulumbar Magia."
Komponenten: z.B. Kerzen, Feuerspeier, Feuerwerkskörper, Brandöl, Alkohol, ...

Quintessenz

"Alle verbindende Kraft der Quintessenz, ich rufe dich. Bündele alle Kräfte der Elemente und vernichte das Böse. Zerstöre den Fluch und den bösen Zauber, der auf diesem Ork liegt. Lasse den Elben, der er eist war, wie eine Fee aus der unwirklichen Schattenwelt heraustreten." - "Creo omnibus Magia."
Komponenten:  z.B. Zauberstab, magische Kugeln, Amulette, ....

Musik

Die Barden stehen mit Blick in die Mitte in ihrem Schutzkreis. Jeder Barde steht dem zugehörigen Ritualkreis gegenüber. Die Musik sorgt dafür, dass die zerstörerische Kraft zu einer heilenden Kraft wird.
Erde: z.B. Dumpfe Trommeln, Stampfen auf der Erde
Luft: z.B. Klangschale, Blasebalg
Wasser: z.B. Regenrohr, Platscherndes Wasser (zwei Schüsseln mit Wasser)
Feuer: z.B. Rassel, knisterndes Papier
Quintessenz: z.B. Musikinstrument (Flöte), Gesang Musik, die das Herz erfreut und hilft Schmerzen zu heilen erklingt. Elfische Lieder sind besonders geeignet.

 



 

Ventil öffnen

"Kraft (der Erde / der Luft / des Wassers  / des Feuers / der Quintessenz), ich setze euch frei." - "Magia flux"
Zeitgleich zünden die Magier am Ventil die markierte Spur an. Dann treten sie an ihren Platz zurück.
Komponenten:  5 Feuerzeuge


Reinigung des Ritualplatzes:

Reste des Rituals werden entfernt. Dann wird der Ritualplatz wird mit einem Reisigbesen gesäubert: "Creo aera sine Magia."


Zu beachten:

Die Gesetze einiger Länder verbieten Magie, andere Länder schränken sie ein. Man informiere sich und beuge sich den Gesetzen, denn sie wurden von der Obrigkeit erlassen. Sich der Unterstützung der lokalen Magiergilden zu versichern kann nie schaden.

Die größte Gefahr für einen Magier ist Dummheit und Ignoranz. Nicht jeder versteht die Bedeutung der Magie. Dieses Ritual wird nicht verstanden von Inquisition, Elben und Orks.

Sei vorsichtig mit deinen Worten! Sprich stets nur von einer Heilung eines Orks und niemals von einer Rückverwandlung.

ORQUI ENVINYATA      -      ORK RETTER  ;      -         OROGCHILLI


P.S. der folgende Brief wurde von Boten  an Orks geschickt, damit ihr Herz sich schon auf die bevorstehende Rettung freuen kann.
 

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Autor dieser Seite: Klaus Fröhlich
Diese Seite wurde geändert am 11.10.2005.