Phoenix-Company

Lage/Nachbarländer

Fürstprotectorate:
I.Phoenixthor an der Südküste zwischen Aturien und Lyrien
II.Phoenixwater an der Nordküste zwischen Flandern und Bretonisch/Akronisch Aredroc
III.Emirat Muscat außerhalb der Karte (ca. Süden der Arab. Halbinsel/Oman)

Klima

I.Mittelmeerklima
II. Klima der friesischen Inseln
III. Klima der südl. arab. Halbinsel

Wichtige Städte/Plätze/Gegenden

I. Barcellowna (Hauptstadt, Handel, Glücksspiel, Freudenhäuser, Dekadenz, riesige Menagerie, Lebensfreude), Hinterland: Oliven-,Orangen-, und Aprikosenhaine, Weinberge, Llanegrodelta
II. Port Phoenix (Inselfestungsstadt im Bau, sehr rauhe Sitten, viel übles Gesindel und Ort von Geschäften, die man im Dunkeln tätigt), Hinterland bestehend aus weiten Sümpfen voller Untoter und Moorhühner, dahinter extrem dünn besiedeltes, waldreiches, untotenverseuchtes Mittelgebirge
III. Al-Muscat (Hauptstadt, orientalische Märchenstadt), fruchtbare Tiefebene mit Gewürz- und Obstplantagen, weites, trockenes Hinterland mit Gebirge, in Wüste übergehend

Regierungsform

Alle drei Gebiete sind Kolonien der Handelsgesellschaft Phoenix-Company mit eigenständiger Verwaltung
I. Patrizieradels-Olligarchie, nominell Grafschaft
II. Militärprotectorat
III. Emirat

Herrschername

Besitzer der Phoenix-Company ist der minderjährige Prinz Mandrathar Rashid Galadrij Kahir dun Rhye`A`Ran, bis zur Volljährigkeit wird die Company von einem Heptagon genannten Siebener-Rat regiert.

Kultureller Hintergrund, Geschichte

Lord Rafael, der ermordete Vater von Prinz Mandrathar, war der Sohn eines Mahardschas aus dem fernöstlichen Rhye der aus seiner Heimat vertrieben worden war. Er gründete die Phoenix-Company und kauft 78 nach Mithal Phoenixthor und ein Jahr später Phoenixwater. Muscat bekam er durch die Heirat der einzigen Tochter des Emirs.
I. Fantasy-Italienische Hochkultur, Dekadenter Patrizier-Adel besitzt fast alles, Volk arbeitet für Adel
II. Bevölkerungsgemisch aus Zuwanderen mit starken Friesischem und Italienischen Einschlägen
III. Tausend-und-eine-Nacht-Kultur mit viel Fantasy

Zeitrechnung (in-time), Epoche (out-time)

Nach Mithal, das Jahr 80 nach Mithal entspricht dem Jahr 2000, Fantasy-Spätmittelalter bis Renaissence

Rechtssystem

Kein geschriebenes Recht, der Adel (bzw. die Company) entscheidet nach Weisheit (Willkür)

Bevölkerungsstruktur (Rassen, Bevölkerungsanteil)

In allen drei Gebieten gibt es fast nur Menschen, in Phoenixthor auch einige Hobbits, man ist Elfen und bedingt Zwergen aber sehr aufgeschlossen und treibt mit ihnen Handel. Orks, Goblins, etc. betrachte man als Tier und findet sie nur im Zoo in Barsellowna oder eventuell in Phoenixwater wo man Jagd auf sie macht.

Vertretene Glaubensrichtungen

Generell herrscht in I. und II. Religionfreiheit und fast alle Einwohner sind Polytheisten (vorherrschend: Glücksgott Avero, Liebesgöttin Lystra, Meeresgott Hortos, Erdgöttin Terragaia, Gott der Geheimnisse Vulpeculo, in I. auch Sonnengott Re´, in II. auch Der Dunkle Bruder, Totengott). In III. verehrt man nur einen Gott, der alles geschaffen hat. Auch hier werden jedoch auch andere Götter verehrt. Der einheimische Klerus baut diese dann meist leicht abgewandelt in die Religion des Einzigen als dessen Gemahlinen ein.

Magie

Funktioniert in allen Gebieten ganz normal und ist auch überall sehr angesehen. Dämonologie und Nekromantie wird im allgemeinen mit Hinrichtung belohnt.

Besonderheiten, Sonstiges (z.B: Einreisebeschränkungen, INTIME)

Jeder ist gerne willkommen und wird sehr freundlich behandelt, solange er Geld hat, sonst hat er verloren!

Diplomatische Beziehungen (z.B. Kriege, Allianzen)

Absolute politische Neutralität, Handelsbeziehungen zu ca. 30 Reichen v.a. zu Allerland, Aturien, Beilstein, Bretonien, Burgund, Falk, Iskalien, Kaotien, Lyrien, Neu-Leuenstein, Normont, Pantagruel und Zarorien

Regelwerk

Silbermond I (sobald im Handel erhältlich Silbermond II)

Info-Kontakt

Marcel Weber, Groner Landstr. 52, 37081 Göttingen, 0551/6338340, marcovinichesco@gmx.de

Internet

Phoenix-Company.de

Ein paar Eindruecke von Barsellowna


Langsam stieg die Sonne am Himmel empor und ließ ihre goldenen Strahlen auf Barsellowna fallen. In der Luft hing ein verlockend süßer Duft. Ein Gemisch aus großen roten Blüten und einem Hauch von Wein.
"Ein Paradies!" dachte sich Lukas, wischte sich den Sand aus Augen und Sandalen und machte sich auf, um die Stadt kennenzulernen. Und sich einen neuen Hut zu besorgen. Mit den 5 Kupfer, die zufällig nicht in seinem Geldbeutel gelegen hatten.
Nun, was soll's, die Sonne schien, gewohntes Treiben in der Stadt, anscheinend sehr liebenswerte Menschen. Wer hört schon auf Gerede...
Lukas näherte sich dem Stadtinneren, wo offensichtlich gerade Markttag war, und die Händler lautstark ihre Waren feilboten. Hauptsächlich bestand das Angebot aus Früchten, Fisch, großen runden Broten und einer Menge Wein; so wie alle anderen Städte Phoenixthors war auch Barsellowna auf Handel im In- und Ausland aus. Lukas kannte sich aus, schließlich war die Familie Glebdamonini eine der ältesten Familien Phönixthors.
Kaum hatte er den Platz betreten. da hörte er lautstarkes Geschrei. Offensichtlich fühlte sich jemand, der aussah, als käme er nicht von hier, über's Ohr gehauen (Der hiesige Ausdruck für alles angefangen von Diebstahl über Betrug, Unterschlagung, tätlichem Überfall von hinten bis zum Meuchelmord).
Lukas bot sich eine eindrucksvolle Szenerie dar: Schimpfwörter sowie Fische und Weintrauben flogen dem Gast um die Ohren; -eine wundervolle Darstellung eines temperamentvollen, stolzen Volkes, dachte sich Lukas Glebdamonini - bis plötzlich der Lärm ein Ende hatte.
Manuel de Raphiosi betrat den Marktplatz. Als Bürgermeister des Stadtteils wurde er immer dann gerufen, wenn er gerade beschäftigt war, doch aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung erfasste er die Situation sofort, sprach sein Urteil und bot dem Gast an, entweder 5 Silberlinge zu zahlen oder zwei Wochen Dienst im Erdbeerfeld zu absolvieren.
Lukas hatte genug gehört. Inzwischen hatte er sich mit allem notwendigen versorgt, sogar diesmal ohne sich Gedanken um etwaige Ablenkungsmanöver machen zu müssen. Schlendernd machte er sich aus dem Staub.
Gut genährt und um einiges reicher gelangte er in engere Straßen, das Getümmel nahm zu, viele fröhliche Gesichter schauten ihn erwartungsvoll an und überschwengliche Freundlichkeit umgab ihn. Schon fragte er sich, welch himmlische Tore sich ihm in diesem Moment eröffnet hatten, da wurde ihm bewußt, daß sein Besuch in dieser Stadt doch wohl einen tieferen Sinn gehabt haben mußte. Abrupt drehte er sich um und hatte nun ein klares Ziel vor Augen.

Geschaeftiges Treiben herrschte in der Stadt, als Leonardo durch das Tor trat. Es war ein warmer Herbsttag, die Sonne schien und in der Ferne war das laute Geschrei der Marktfrauen zu vernehmen, welche ihre Ware feilboten. Gewoehnlich bekam man von dem Treiben in der Stadt nicht viel mit, die Mauern der Universitaet bestanden zwar fast nur aus kleinen Efeu umrankten Fenstern, doch hielten sie den Laerm und die Hektik der Bevoelkerung allein dadurch ab, dass der natuerliche Respekt der Leute sie dazu trieb, Abstand zu halten und den Rabanus-Huegel gar nicht erst zu erklimmen.
Leonardo war in Eile, erst vor kurzer Zeit hatte man das neue Fakultaetsgebaeude im Sueden der Stadt bezogen und die Vorbereitungen fuer die Einweihung waren in vollem Gange. Noch wurden keine Vorlesungen in den neuen Raeumen abgehalten, die Bibliothek benoetigte noch einige Anstrengungen und dann waren da noch die zu erwartenden Gaeste, Forscher und Gelehrte aller Art aus den entlegensten  Laendern, deren Erwartungen an die Phoenixthorer Gastfreundschaft nicht enttaeuscht werden durften. Leonardo rueckte seinen Hut zurecht, blinzelte noch einmal in die aufgehende Sonne und spazierte so eilig davon, dass nur noch der vage zu vernehmende Duft von einer etwas streng riechenden Zwiebel seine vorige Anwesenheit verriet.

Aber das noch eine ganze Weile.
 

mehr Infos

Phoenixthor
Phoenixwater
Die Landkarte Phoenixthors

Marcel Weber, Groner Landstr. 52, 37081 Göttingen, 0551/6338340, marcovinichesco[bei]gmx.de, www.phoenix-company.de

Bei Mailadressen müssen die [bei] durch @ ersetzt werden.


Kurzdaten:

Kurzbeschreibung: Renaissance, Patrizieradel, Südländisch
Einsteiger gewünscht?: nur nach Kontaktaufnahme mit der Orga
Hauptspielgegend: Mitteldeutschland
Kriegszugsgruppe: A   

Eine kleine Bitte: Wer auf einem CON einen Charakter aus diesem Land spielen möchte, sollte vorher die Kontaktperson darüber informieren. Denn diese haben meistens noch mehr Informationen über das Land - und es wäre doch schade, wenn man einen Ritter darüber aufklären müßte, daß in seinem Heimatland nur Schafe und Elfen, aber keine Menschen leben.


Unsere CONBerichte-Datenbank enthält ein paar CONs des Veranstalters:
TitelVeranstalterBerichtautor
Phoenix IslandsPhoenix Companymehrere (SC)
Phoenixthor 2Kühn, Eva (SC)

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Diese Seite wurde geändert am 06.05.04.