- Definitiv keine Aufgaben:
- Befriedigung des Egos einzelner Personen oder Gruppen oder Förderung
des Ego-Trips „wichtiger“ Personen.
- Vereinheitlichung der „Rollenspielszene“, u.a. durch einen direkten
oder indirekten Beitrittsdruck.
- Eine Tribüne für „eingeschworene“ Gruppen zu sein, ihre
Machtmöglichkeiten weiter auszuschöpfen.
- Unterjochung der künstlerischen und kreativen Freiheit - gerade
auch von Anfängern - durch Unterordnung unter ein Land, eine Gruppe
oder eine Satzung.
Der größte gemeinsame Nenner dabei ist: Wir organisieren, betreiben, spielen Live-Rollenspiel aus einem gemeinsamen Grund -
um Spaß zu haben!
So haben wir gemeinsam überlegt, was wir für notwendig halten
um dieses Ziel zu erreichen. Wir stimmen darin überein, dass folgende
Punkte einen gut vertretbaren, gar empfehlenswerten Weg darstellen den
Spielspaß für alle zu sichern.
Jeder hat das Recht auf und die Pflicht zu menschlichem Respekt
und sozialem Verhalten
Ein Con ist Teamarbeit für alle. Das beinhaltet auch Abspülen, Aufräumen, Müll entsorgen etc.
Fairness und Vertrauen sind Grundlagen des Spiels!
Spielerwissen wird von Charakterwissen getrennt. Dazu gehört das Ignorieren von szenario-relevanten Informationen die zwar der Spieler weiß, sein Charakter aber nicht wissen kann, aber auch das Einbringen von evtl. modernen" Kenntnissen des Spielers (Physik, Chemie, Biologie, Technik) die sein Charakter nicht haben könnte.
Während des Spiels beziehen sich Interaktionen oder Aussagen nur auf andere Charaktere, niemals auf deren Spieler. Reale Probleme werden außerhalb des Spieles ausgetragen. Nachteilige Situationen seines Charakters (insbesondere auch das "Nichtgelingen" von simulierten Handlungen) werden vom Spieler erstmal diskussionslos akzeptiert und daraus entstehende Probleme des gespielten Charakters im Spiel gelöst. Rücksprache mit der SL kann natürlich verübt werden, aber möglichst Abseits vom Spielgeschehen.
Es sollte versucht werden auch andere Spieler am eigenen Spiel teil haben zu lassen.
Jeder Spieler nimmt Rücksicht auf die körperliche und geistige Unversehrtheit sowie den persönlichen Spielspaß aller anderen Mitspieler.
Jeder Spieler hat das Recht eine Spielhandlung die gegen seine moralische, religiöse oder gefühlsmäßige Überzeugung geht sofort abzubrechen (dies gilt auch für sexuelle Belästigung). Der Spieler zieht sich dazu aus der Spielsituation zurück. Im Notfall kann dies auch durch einen Time-out Befehl, ähnlich dem Stop-Befehl, deutlich gemacht werden, damit keine Mißverständnisse zwischen Spieler und Charakteransichten entstehen können.
Konfliktthema Vergewaltigungsszenen:
Um moralische und persönliche Grundsätze anderer Spieler
nicht zu verletzen sind jede Art von Szenen die mit Sexuellen Mißbrauch
zu tun haben- auch wenn sie sie stilistisch passend sind- zu unterlassen.
Keine extremistischen, persönlichen Ansichten mit auf den Con tragen.
Von überhöhtem Alkoholkonsum wird abgeraten und Drogen sind verboten und sollten es auf dem Con auch sein.
Realdiebstahl: Realsiebstahl zerstört das Vertrauen und den
Spielspaß. Sollte er wirklich stattfinden wir er auch konsequenz
verfolgt (strafrechtlich).
Sicherheit geht vor Realitätsnähe!!!
Jeder Spieler ist für die Sicherheit seiner Handlungen, seine eigene Ausrüstung und die Unversehrtheit fremden Eigentums verantwortlich. Nichtgenehmigte Waffen dürfen nicht verwendet werden. Dies sollte jedoch nicht zum Trugschluss führen, genehmigte Waffen wären automatisch sicher.
Obergrenze der Zugkraft bei Schußwaffen beträgt 20 lbs.
Keine Schläge auf den Kopf, Hals und Genitalbereich!
Stop-Befehl:
In einer Gefahrensituation ist das Spiel durch lautes Rufen von "STOP!"
zu unterbrechen. Der Stop-Befehl ist so lange zu wiederholen, bis alle
Spieler im Gefahrenbereich jegliche Handlungen eingestellt wurde. (Nur
bei realer Gefahr.)Niemand bewegt sich von seinem Platz, bis die Situation
geklärt und die Gefahr beseitigt wurde.
Allen Vorsichtsmaßnahmen zum Trotz kann auf einem LARP keine hundertprozentige Sicherheit während des ganzen Spieles gewährleistet werden. Bedingt durch Spielgelände,Handlungsverlauf und Spielsituationen ist durchaus mit leichteren Blessuren, Hautabschürfungen oder blauen Flecken zu rechnen. Rücksichtsvolles und Überlegetes Spiel helfen aber sogar diese zu vermeiden.
Der Spieler kann Aufgrund von Allergien, Unverträglichkeiten oder Ablehnungen verweigern Tränke oder ähnliches real zu trinken. Die spieltechnische Wirkung ist aber trotzdem auszuspielen.
Der Spieler muß jederzeit die Chance haben Fesselungen oder sonstigen körperlichen Einschränkungen ohne Aufwand abbrechen zu können. (Keine Knoten bei Fesseln, kein reales Einschliessen ect.)
Keine Echtwaffen (Ausnahmen: Essmesser, Ambiente-Dolch, Werkzeug wie Beil)
Kein Infight- heißt, kein Körperkontakt, keine Berührung
des Kampfgegners
Jede Handlung und jeder Zustand des Charakters sollte so gut wie
möglich rollenspielerisch dargestellt werden. Insbesondere auch simulierte
Handlungen (z. B. Magie)
Das Verkünden und diskutieren von spieltechnischen Informationen wird auf das Notwendigste reduziert.
Je größer der Effekt einer simulierten Handlung für
einen Charakter sein soll, desto größer muß der Aufwand/die
Länge der spielerischen Darstellung sein (insbesondere Magie).
Magie lebt von Show und Darstellung. Jeder Einsatz von Magie, auch
mittels Artefakten, muß dargestellt werden. Mittel der Darstellung
können Gesten, Komponenten und Worte oder ähnliches sein. Je
mächtiger
die Wirkung ist, desto größer muß der Aufwand sein.
Wurfgeschosse zur Darstellung von Fernzaubern müssen von der SL genehmigt werden. Dabei sind generell vom Gebrauch von Pulver (Mehl, Salz ect.) abzuraten, Reis ist eines der Ideale.
Ein schlecht (nicht überzeugend) dargestellter Zauber gilt als
für den ausführenden Charakter als mißglückt und nicht
erfolgreich.
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